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	<title>Stephan Uhrenbacher &#187; Deutsch</title>
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		<title>Neulich, im Bundestag</title>
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		<pubDate>Wed, 11 May 2011 09:14:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Uhrenbacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[Diesen Montag durfte ich als einer von vier Experten im Ausschuss Neue Medien des Bundestags einige meiner Thesen zum Thema Internet-Gründungen in Deutschland äussern. Bringt das was? Ich weiss es nicht. Was bei mir als politikmüdem Bürger jedenfalls was gebracht hat, ist ein gestiegenes Vertrauen in das Parlament als Institution, gerade in Zeiten in denen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesen Montag durfte ich als einer von vier Experten im Ausschuss Neue Medien des Bundestags einige meiner Thesen zum Thema Internet-Gründungen in Deutschland äussern.</p>
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<p><strong>Bringt das was?<br />
</strong>Ich weiss es nicht. Was bei mir als politikmüdem Bürger jedenfalls was gebracht hat, ist ein gestiegenes Vertrauen in das Parlament als Institution, gerade in Zeiten in denen im Kanzleramt die Volksabstimmung über die gefühlte Stimmung wieder eingeführt wird. Im Parlament sitzen auch Leute, die Vieles hinterfragen. Und wer den Netzsperren-Wahn von Zensursula Von der Leyen oder die Hilflosigkeit der Regierung zu Streetview zu Recht Ausdruck ultimativer Ignoranz der Politik sieht: Es gibt auch Leute, die wissen wovon sie reden.  Und wenn die nicht gerade im Wahlkampf sind, dann hören sie sogar zu. Eigentlich ein guter Anfang.<br />
Heute erschien jeweils im Blog der CDU-Fraktion und im Blog der SPD-Fraktion im Bundestag nochmal ein Blog-Beitrag von mir dazu. <a href="http://blogs.spdfraktion.de/netzpolitik/2011/05/10/internet-unternehmensgrundungen/">Mein Beitrag im SPD-Blog</a> fasst meine Thesen zusammen. Bei der CDU liest sich das <a href="http://blogfraktion.de/2011/05/10/internet-unternehmensgrundungen-in-deutschland/">so.</a></p>
<p><em>Weil es ganz lustig ist, und untypisch für mich, hier the Story behind the Story: </em><br />
<strong>1. Olaf Scholz</strong><br />
Ole von Beust regierte noch in Hamburg, da kam Nico Lumma auf mich zu und fragte, ob ich nicht mal Lust hätte auf &#8220;ein Bier mit Olaf&#8221;, der sei nämlich ziemlich am Thema Internet-Wirtschaft interessiert.Dann kam der Hamburger Wahlkampf und aus dem Bier  wurde ein  fast einstündiges Gespräch mit dem zukünftigen Hamburger Bürgermeister vor rund 150 Leuten im Betahaus in Hamburg. Meine Kernthesen dabei: 1. Wir brauchen zentrale und günstigere Büros und mieten. 2. Die privaten (Fach-) Hochschulen liefern meiner Wahrnehmung nach viel mehr qualifizierte Absolventen als die Hamburger Uni. 3. Wir müssen hochqualifizierten Menschen aller Nationalitäten das Arbeiten in Deutschland erleichtern. 4. Wir brauchen weniger zielgerichtete Förderungen für die Musikindustrie, oder die Games-Branche. Statt zu fördern soll der Staat investieren. Herr Scholz hat mich in dem Gespräch beeindruckt. Nicht, dass er ganz meiner Meinung war. Aber er hat fast jeden Vorschlag reflektiert und bei vielen Themen hatte ich den Eindruck dass er im Geiste die Stellschrauben durchging, die man drehen muss, um etwas verändern. </p>
<p><strong>2. SPD-Fraktion</strong><br />
Ich wurde daraufhin vom SPD-Abgeordneten Lars Klingbeil in eine SPD-Fraktionssitzung in den Bundestag eingeladen, zu der auch andere Wirtschaftsvertreter geladen waren. Ich hatte schon äusserlich einen gewissen Respekt vor der Institution des Parlaments &#8211; Das Paul-Löbbe-Haus liegt schliesslich gegenüber vom Bundeskanzleramt.  Die Sitzung war nicht öffentlich, aber soviel kann ich sagen: Die Parlamentarier traten hier ganz anders auf, als ich es erwartet hatte. Es wurde unglaublich offen zugehört, sehr intelligent gefragt und die Diskussionskultur empfand ich auf sehr hohem Niveau. Vor allem hatte ich das Gefühl, dass die Arbeitsgruppe Netzpolitik in der SPD viel genauer an einigen Themen dran war, als ich sie bislang verfolgt hatte. </p>
<p><strong>3. SPD-Blog, CDU-Blog?</strong><br />
Mitte April erhielt ich dann überraschend eine E-Mail vom Deutschen Bundestag, Unterausschuss Neue Medien mit einer Einladung zur öffentlichen Sitzung am 9.5., wieder im Paul-Löbbe-Haus. Kurz nach meiner Zusage erhielt ich dann die Anfrage von der CDU, dass ich ja von der SPD als Experte benannt sei, aber ob ich einen Gastbeitrag im CDU-Blog veröffentlichen möchte. Klar, gerne! &#8211; Nach dem Absenden meiner postiven Antwort klingelte 5 Minuten später mein Telefon und Herr Kollbeck der SPD wusste schon von der Aktion der CDU, und selbstverständlich verpflichtete ich mich auch für einen Beitrag auf dem SPD-Fraktionsblog. Irgendwie überparteilich&#8230;</p>
<p><strong>4. Bundestag</strong><br />
In den Bundestag reinzukommen ist als Besucher gar nicht so einfach. Zu viele Schulklassen, an denen man sich nur vorbeidrängeln kann.<br />
Dann: Die Sitzungsräume im Paul-Löbbe-Haus sind schon beeindruckend. Super Akustik, draussen schenken die Grünen Suppe aus.<br />
Drin dann Vertreter aller Parteien. Zwei Moderatoren. Wobei die unterschiedliche Personenstärke auffiel: Mindestens vier Leute von der SPD, einschliesslich Brigitte Zypries; zwei Herren von der CDU/CSU, einer von der FDP, zwei Vertreter der Linken, eine Abgeordnete der Grünen.</p>
<p>Vorab gab es schon einen a<a href="http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/a22/a22_neue_medien/oeffentliche_Sitzungen/Existenzgruendung_in_der_IT-Branche/a22_uanm_to11.pdf">usgefuchsten Fragenkatalog</a> und ich persönlich war beeindruckt vom Charakter der Veranstaltung. Hier waren Volksvertreter, die wirklich zuhören wollten und wissen wollten, wie die reale Welt so ist. Lediglich die Fragerunden war recht gewöhnungsbedürftig. Erst fragen alle Parteien reihum ihre Fragen, dann antworten die vier Experten in alphabetischer Reihenfolge.<br />
Der Charakter der Fragen waren recht unterschiedlich. Sehr kompetent wirkte <a href="http://www.sebastian-blumenthal.de/">Sebastian Blumenth</a>al von der FDP als Vorsitzender, und sowieso die SPD, insbesondere <a href="http://www.lars-klingbeil.de/">Lars Klingbeil</a>, die Vertreter der CDU schienen teilweise noch Themen wie Bürokratieabbau im Vordergrund zu haben &#8211; alle Experten waren sich aber einig, dass die GmbH nicht wirklich ein Hindernis für IT-Unternehmensgründungen in Deutschland ist. Johny Schulz von der FDP signalisierte Verständnis für meine These, dass wir Unis mehr zentralisieren müssen, um mehr Leute interdisziplinären an attraktiven Standorten zusammenzubringen. Selbst die freundliche Dame von den Linken wollte genau wissen, wie so eine Unternehmensfinanzierung zustande kommt, wenngleich sie mich etwas missverstanden hatte.  Auf meine Kernthese, dass bei uns die Techniker und BWLer an den Unis nicht zusammenfinden, witzelte Frau Zypries sogar, dass hier ein Geschäftsmodell stecken könnte&#8230; </p>
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		<title>9flats.com</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Feb 2011 14:09:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Uhrenbacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[For the past couple of weeks we have worked in a distributed team in 9 different locations around the world. Have a look and enjoy. Later today we are going to reveal our secret headquarters&#8230;]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>For the past couple of weeks we have worked in a distributed team in 9 different locations around the world. Have a look and enjoy.</p>
<p><iframe title="YouTube video player" width="640" height="390" src="http://www.youtube.com/embed/hPYr2zh2_MI" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Later today we are going to reveal our secret headquarters&#8230;</p>
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		<title>Copycats</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Jan 2011 07:14:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Uhrenbacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe mich oft gefragt, wie Menschen wie Tilo Sarrazin so werden, wie sie sind. Ich glaube, ich habe jetzt etwas Ahnung davon bekommen. Man sagt etwas im Interview, wird leicht missinterpretiert, und stellt fest: Wow, das knallt ja richtig. Jetzt gibt es zwei Wege: Entweder man macht den Sarrazin und verstärkt und polarisiert das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://stephan-uhrenbacher.com/wp-content/uploads/2011/01/Bildschirmfoto-2011-01-25-um-07.28.55.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-465" title="Wirtschaftswoche" src="http://stephan-uhrenbacher.com/wp-content/uploads/2011/01/Bildschirmfoto-2011-01-25-um-07.28.55-300x173.png" alt="" width="300" height="173" /></a>Ich habe mich oft gefragt, wie Menschen wie Tilo Sarrazin so werden, wie sie sind. Ich glaube, ich habe jetzt etwas Ahnung davon bekommen. Man sagt etwas im Interview, wird leicht missinterpretiert, und stellt fest: Wow, das knallt ja richtig. Jetzt gibt es zwei Wege: Entweder man macht den Sarrazin und verstärkt und polarisiert das gesagte und wird reich. Selten habe ich so viele Anfragen als Keynote Speaker und für Interviews bekommen wie in den letzten Tagen, als die Wirtschaftswoche-Geschichte erschien, aber auch schon vorher als ein Interview von mir bei Joel von der Gründerszene als Schlagzeile in der Financial Times Deutschland auftauchte.</p>
<p style="text-align: left;">So als Anti-Samwer würde mir wahrscheinlich demnächst einen Platz auf der Couch von Maybrit Illner sichern. Oder so. Buch Bestseller (Stephan &#8220;Günther O.&#8221; Uhrenbacher: Die Abkupferer&#8221; garantiert.</p>
<p style="text-align: left;">Leider ist es nicht so einfach:</p>
<p style="text-align: left;">Die zuletzt bei Groupon ganz hervorragend aufgegangene Strategie der Brothers S. ist zu allererst Zeugnis für eine absolut brilliante Umsetzungspower, mit der sie geschaft haben, schneller zu wachsen als das Original. Darauf können sie mit Recht stolz sein, und ich werde sie dafür nicht von der Seite anpinkeln.</p>
<p style="text-align: left;">Alle Beteiligten sind dabei reich geworden. Die Samwers noch mehr als vorher, Chapeau!. Groupon aber auch sonst hätten sie eine dramatisch langsamere Wachstumsstory und würden beim Börsengang einen dramatisch niedrigere Bewertung realisieren, und auch die beteiligten Investoren. Ich arbeite aktiv mit <a href="http://eventure.de">eVenture</a> zusammen, die als einziger Fonds weltweit gleich in drei  Groupon Clones investiert waren, die jetzt an Groupon verkauft wurden: in Deutschland, in Japan und in Russland. Auch der Standort Deutschland, vor allem Berlin profitiert unglaublich durch die Samwers:  Berlin ist eCommerce Hauptstadt Deutschlands nicht wegen Subventionen, sondern wegen des Samwer-Ökosystems aus Alando, Jamba, Rocket etc. Das ist super für den Standort Deutschland.</p>
<p style="text-align: left;">Wie kommt es dann zu dieser Schlagzeile?</p>
<p style="text-align: left;">Ich habe viel Kontakt zu Absolventen von Elite Unis und habe erschreckend oft festgestellt, dass da tolle Talente sitzen, die ausschliesslich auf das Next big thing aus USA warten, um da schnell drauf zu springen. Keinerlei eigene Kreativität. Und das ist schade. Wenn es statt zwei Groupon-Clones auf einmal 25 gibt, dann heisst das, das mindestens 23 &#8211; manchmal tolle &#8211; Teams aufs falsche Pferd setzen, als mal etwas Neues zu wagen. Wenn VCs nur noch Modelle finanzieren, für die es euphemistisch gesagt einen &#8220;proof of concept&#8221; gibt, d.h. ein erfolgreiches US-Vorbild, dann läuft da was falsch.</p>
<p style="text-align: left;">Das wollte,  und werde ich in Zukunft mit solchen Interviews gerne weiter sagen. Die Amerikaner sind weltweites Vorbild vor allem im Bereich &#8220;Business Model Innovation&#8221;. Da wir schon immer zuerst geleast, was vorher gekauft wurde; shared was vorher besessen wurde, und so weiter. Klar macht es Sinn das zu übernehmen, und es ist eine wunderbares Geschäftskonzept, systematisch das schnell hier hochzuziehen, was funktioniert. Wir brauchen aber auch hier mehr Menschen, die sich in die Bedürfnisse der Kunden reinversetzen können, und da was neues draus machen. Qype ist tatsächlich so entstanden, so unglaubwürdig das klingt. <a href="http://avocadostore.de">Avocadostore</a> hat kein US Vorbild.Gleichzeitig  bin an mehrere Unternehmen beteiligt, die als Ziel haben, durch bessere Umsetzung schneller zu wachsen, als ein Vorbild.Es braucht für einen guten Standort beides: exzellente Umsetzungspower, und zwischendurch auch mal eine gute Idee.</p>
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		<title>Entrepreneur in Residence</title>
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		<pubDate>Thu, 16 Sep 2010 15:36:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Uhrenbacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[enrepreneurship]]></category>
		<category><![CDATA[VC]]></category>

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		<description><![CDATA[In letzter Zeit treffe ich einige Leute, die mich fragen: „was machst Du eigentlich?“ Der entsprechende Facebook-Status würde wohl lauten „it‘s complicated“, weil es nicht in einem Satz zu sagen ist. Einerseits bin ich nach wie vor ein aktiver Gesellschafter und Beirat bei Qype, wo ich im Sommer kurzfristig auch im Produktbereich betreut hatte. Gleichzeitig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In letzter Zeit treffe ich einige Leute, die mich fragen: „was machst Du eigentlich?“<br />
Der entsprechende Facebook-Status würde wohl lauten „it‘s complicated“, weil es nicht in einem Satz zu sagen ist.</p>
<p>Einerseits bin ich nach wie vor ein aktiver Gesellschafter und Beirat bei <strong>Qype</strong>, wo ich im Sommer kurzfristig auch im Produktbereich betreut hatte. Gleichzeitig habe ich den Wechsel zum neuen CEO Ian Brotherston begleitet.</p>
<p>Andererseits bin ich „Executive Chairman“ bei <strong>Avocadostore</strong>. Ein gutes deutsches Wort fällt mir für diese Tätigkeit nicht ein. Ich habe die Firma gemeinsam mit Philipp Gloeckler gegründet, vorfinanziert, noch einige Investoren dazugeholt und bin einige Tage im Monat direkt im Unternehmen, um Philipp zu unterstützen.</p>
<p><strong>Meine Zelte aufgeschlagen habe ich aber neuerdings als „Entrepreneur in Residence“ bei BV Capital / eVenture in Hamburg. </strong></p>
<p>Wie so oft, ist diese Tätigkeitsform in Deutschland kaum bekannt, daher einige Worte dazu: Ein Entrepreneur in Residence (EIR) unterstützt einen VC bei der Identifikation von herausragenden Unternehmer, gibt Input und erhält gleichzeitig Zugang zur Denkweise der Investoren. Es lässt sich vor allem in den USA durchaus ein Trend ausmachen, dass Top Serial Entrepreneurs auf Zeit zu Top VCs gehen.</p>
<p>Ein relativ prominentes Beispiel für EIR ist Marten Mickos, der Gründer von MySQL, als <a href="http://www.indexventures.com/news/index/news_id/238">EIR bei Index Ventures</a>. Das Beispiel Marten zeigt auch, dass der Grad gegenseitiger Verpflichtung beim Modell EIR gering ist. Martin war als EIR bei Index Ventures, und ist danach bei Eucalyptus eingestiegen, an dem BV Capital beteiligt ist.</p>
<p><strong>Noch ein paar Worte zu<a href="http://www.bvcapital.com/"> BV Capital</a> / <a href="http://www.evcpartners.com/">eVenture</a>:</strong></p>
<p><a href="http://www.evcpartners.com/">BV eVenture</a> ist ein Team, das in USA und Europa in innovative  Internet Modelle investiert. Die neuesten Fonds sind BV Capital III fuer die USA und eVenture I fuer Europa/Osteuropa, die beide vom gleichen Team gemanagt werden. Das BV Team investiert seit über 10 Jahren in Silicon Valley und ist seit ca 2 Jahren mit dediziertem Europa Fonds eVenture hier nun auch stärker aktiv.</p>
<p>In einer internen Diskussion zur eigenen Positionierung sagte kürzlich einer der Leute im Büro: „<em>Wir sind eher hands-on, unternehmerisch geprägte Investoren ohne Ego-Problem“</em> Letzteres ist mir am wichtigsten. Fokus sind Frühphaseninvestments im Fenster zwischen Angels und den „großen Fonds“, die mindestens 4 Millionen investieren müssen. Beispiele einiger Investenments sind in Europa: <a href="http://www.groupon.de/">Citydeal/Groupon</a> ; <a href="http://www.darberry.ru">Darberry/Groupon</a>; <a href="http://kaufda.de">Kaufda</a> und natürlich <a href="http://myfab.com">Myfab</a>; aber auch „hot topics“ in den USA aus USA wie <a href="http://eucalyptus.com">Eucalyptus</a> (open source cloud computing).</p>
<p>Für mich ist neben dem exzellenten Track Record von BV / eVentures in Kombination mit der &#8220;kein Ego-Problem&#8221;-Thematik auch spannend, dass ich vor der Haustür in einen internationalen VC eingebunden bin, wo ich viel Neues sehen werde. Life long learning.</p>
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		<title>Suchtentwöhnung</title>
		<link>http://stephan-uhrenbacher.com/erfahrungen-mit-der-suchtentwohnung-vom-real-time-web/173/</link>
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		<pubDate>Wed, 08 Sep 2010 18:31:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Uhrenbacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[entrepreneurship]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Sommer war das &#8220;Abschalten&#8221; so prominent in Wirtschaftswoche und Spiegel auf den Titelseite, daß Meedia &#8220;Abschalten&#8221; zu Recht als Medientrend des Sommers identifiziert hat. Der Hamburger Personalberater Dwight Cribb hat schon im  April mal einen sehr guten Blogbeitrag geschrieben. Er schreibt darin, dass er sich dem Burnout näherte, weil er dauernd in eigentlichen Ruhephasen auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Sommer war das &#8220;Abschalten&#8221; so prominent in Wirtschaftswoche und Spiegel auf den Titelseite, daß Meedia &#8220;Abschalten&#8221; zu Recht als<a href="http://meedia.de/nc/details-topstory/article/ausschalten--der-medien-sommertrend_100029176.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=23&amp;cHash=7cad994d13"> Medientrend des Sommer</a>s identifiziert hat.</p>
<p>Der Hamburger Personalberater Dwight Cribb hat schon im  April mal einen sehr guten <a href="http://blog.cribb.de/2010/04/lass-uns-doch-mal-ehrlich-sein/#more-81">Blogbeitrag</a> geschrieben. Er schreibt darin, dass er sich dem Burnout näherte, weil er dauernd in eigentlichen Ruhephasen auf Twitter geschielt hatte. Meine Burnout-Phase liegt zwar schon länger hier, die war irgendwann 2007 zwischen der ersten und zweiten Finanzierungsrunde von Qype.</p>
<p>Aber auch mir ist dieses Jahr klar geworden, dass das ständige &#8220;Always on&#8221; so nicht weiter geht. Das wäre vielleicht nichts besonderes, wenn ich mich nicht auch als einen Derjenigen gesehen hätte, die das Real-Time-Web mit gestalten wollen.</p>
<p>Meine persönlichen Erfahrungen mit der Suchtentwöhnung:</p>
<p>Im Urlaub lief das Jahr wunderbar. Ich habe jeden zweiten Tag das iPad morgens angemacht und ein paar E-Mails beantwortet und ein paar News-Seiten angesehen, ansonsten kein Internet und kein Handy. Zwei Wochen lang. Oh Wunder: Die halbe Stunde morgens war viel effizienter als das dauernde &#8220;Ich schau mal kurz rein&#8221;.</p>
<p><em><strong>Blackberry</strong> </em>ist  ja das bekannteste Übel. Erst kürzlich hat mir ein Freund gesagt, wie sehr ihn nervt, wenn ich mitten im Gespräch &#8220;Nur diese eine Mail&#8221; noch beantworte, weil eine Presseanfrage oder ein Investor nicht warten kann. <em><strong>Meine Lösung:</strong> Der Blackberry bleibt jetzt bei jedem Gespräch in der Tasche. Da blink nichts und fertig.</em></p>
<p><em><strong>Twitter</strong> </em>hat ja ganz nett angefangen, als Überbrückung von Wartezeiten in der U-Bahn oder am Flughafen. Aber ehrlich gesagt, nervt mich die Zeit, die ich mit &#8220;Noise&#8221; gegenüber &#8220;Signal&#8221; verbringe, nach wie vor. Und der Suchteffekt von Twitter (&#8220;Hat jemand geantwortet?&#8221;) ist einfach völlig unproduktiv. <em><strong>Meine Lösung:</strong> Ich habe die Twitter Apps zwar noch auf dem Blackberry installiert, aber in ein Unterverzeichnis verschoben, und öffne sie nur sehr selten.</em></p>
<p><em><strong>Facebook</strong> <span style="font-style: normal;">hat mich ja nie so erwischt, es war für mich eher eine Twitter-Extension. Und soo interessant ist es gottseidank nicht, was da läuft. Nett ist für mich anzusehen, wie sich die Avocado-Fan-Seite so entwickelt und was es für Feedback gibt. Aber der Feed meiner Facebook-&#8221;Freunde&#8221; ist für mich dramatisch weniger spannend, als mich mit meinen wirklichen Freunden zu treffen. </span><strong>Meine Lösung:</strong> Facebook gibt es bei mir mobil nicht mehr.</em></p>
<p><em><strong>iPad</strong>:</em> Hier nerven die roten Status-Meldungen,<em> </em>ich schalte die E-mail Accounts oft ganz ab, wenn ich nur im Web surfen will.</p>
<p><em><strong>Checkins</strong>: </em>Klar, manchmal ist es nett, wenn ich sagen kann: hier bin ich, und meine Buddies sehen das auf Qype, Foursquare und demnächst Facebook. Aber ehrlich gesagt: in letzter Zeit bin ich auch davon nur genervt. Hier gibt es eine ganz einfache <strong>Lösung:ich</strong> mache es nur noch, wenn ich irgendjemanden in der Nähe treffen will.</p>
<p>Ist das jetzt eine <em><strong>Generationenfrage</strong>?</em></p>
<p>Ich glaube nicht. Philipp Gloeckler, der Gründer von Avocadostore hat im Urlaub auch komplett &#8220;abgeschaltet&#8221;. Passiert ist nichts. Er verwendet zwei Handys mit einer Karte. Am Wochenende ist nur das einfache alte SonyEricsson an, der Blackberry aus. Philipp ist 26.</p>
<p>Ich habe so was ähnliches auch probiert. Blackberry weg, einfaches Nokia Handy her. Leider bin ich auf meiner ersten Geschäftsreise an der mangelhaften Adressynchronisation und ohne elektronischen Kalender gescheitert. Und leider vermuten immer mehr Gesprächspartner, dass E-mails auch unterwegs gelesen werden, so dass es ohne &#8220;mobile E-mail&#8221; mittlerweile schwierig wird, Treffen zu organiseren. Da arbeite ich noch dran.</p>
<p>Auf jeden Fall stelle ich fest, dass ich so langsam wieder ruhiger und konzentrierter und somit effizienter werde. Das gilt am Schreibtisch. Und Gespräche werden wieder entspannter. Jetzt heißt es dranbleiben.</p>
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		<title>Die wirkliche Bedeutung des iPad</title>
		<link>http://stephan-uhrenbacher.com/die-wirkliche-bedeutung-des-ipad-nutzungssituation-sofa/421/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 17:52:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Uhrenbacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Als das iPad vor 3 Monaten präsentiert wurden, waren die Web-Propheten wenig begeistert. Kein Flash und so weiter. Jetzt ist es der große Hype. In spätestens 3 Monaten werden wir das Android Pad haben und nächstes Weihnachten haben die Massen ein Gerät von Medion. Aber immer noch hat kaum jemand verstanden, was da passieren wird. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.slideshare.net/uhrenbacher/bvcapital-uhrenbacher"><img class="alignnone size-full wp-image-424" title="Bildschirmfoto 2010-04-21 um 19.37.50" src="http://stephan-uhrenbacher.com/wp-content/uploads/2010/04/Bildschirmfoto-2010-04-21-um-19.37.50.png" alt="" width="567" height="355" /></a></p>
<p>Als das iPad vor 3 Monaten präsentiert wurden, waren die Web-Propheten wenig begeistert. Kein Flash und so weiter. Jetzt ist es der große Hype. In spätestens 3 Monaten werden wir das Android Pad haben und nächstes Weihnachten haben die Massen ein Gerät von Medion. Aber immer noch hat kaum jemand verstanden, was da passieren wird.</p>
<p><strong>Meine These: In der selben Art und Weise, wie das iPhone endlich den Durchbruch bei der Internet-Nutzung unterwegs geschafft hat, bringt uns das iPad vom Schreibtisch auf die Couch.</strong></p>
<p>Ich habe kürzlich zuhause einen Downgrade vorgenommen: Vom 17&#8243; Notebook zum 13&#8243; Macbook pro. Dadurch hat sich mein Surf-Verhalten vollkommen geändert. Arbeit, die Konzentration erfordert, Dinge die ich erledigen muss, erledige ich am Schreibtisch.</p>
<p>Wenn ich entspannt rumsurfen will: Top Gear schauen, mit den Kindern nochmal Maus sehen, oder auch bei eBay nach altem Fischertechnik suchen: Das mache ich auf dem Sofa.</p>
<p>Das hat ganz viel mit dem guten alten Entspannungsritual zu tun.</p>
<p>Ich glaube genau das wird das iPad erreichen: Eine neue Nutzungssituation bei der alles zusammen kommt: Ein kleines, handliches Gerät, WLAN überall, und vor allem ein Touch Screen mit toller Benutzeroberfläche.</p>
<p>Die Konsequenzen daraus kann man zum einen natürlich aus den iPhone Apps extrapolieren. Schönes neues Surf-Erlebnis, Lesen, Video schauen.</p>
<p>Für den eCommerce wird sich dadurch aber auch etwas ergeben: Suchaufträge mache ich immer noch am Schreibtisch. Das wird in Zukunft auch so bleiben. Wenn ich weiss was ich will, wenn ich es schnell brauche, dann wird das schnell vom Schreibtisch aus erledigt.</p>
<p>Aber wenn ich nicht weiss, was ich will, wenn ich stöbern will, ähnlich wie früher im Versandhauskatalog, dann nehme ich das iPad.</p>
<p><strong>Und noch etwas: Die IPTV Propheten, die seit 15 Jahren irgendetwas von Konvergenz faseln, sind endgültig am Ende</strong>. Der Fernseher als zentraler Mittelpunkt existiert noch. Wenn man wirklich mal was gemeinsam sehen will.</p>
<p>Aber wer einmal versucht hat, einen Internet-Screen auf dem Fernseher mit Remote Keyboard oder Fernbedienung zu bedienen, der weiss: Sobald jeder für ein paar Hundert Euro das ganze Geschehen buchstäblich in der Hand haben wird, wird die Interaktion in der Hand sein. Ein iPod für jedes Familienmitglied zum individuellen Sehen und Blättern. Wenn man wirklich alle das gleich wollen um nachher mitreden zu können &#8211; von DSDS bis zum Tatort, dann wird es die Glotze bleiben. Aber Einkaufen am Fernseher &#8211; noch nicht mal Oma.</p>
<p>Ach ja, die Zahlen auf dem Chart oben: Das ist meine Schätzung. Definitiv genauer als alle Trendforscher zusammen.</p>
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		<title>Avocado Store zusammengefasst.</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Feb 2010 12:40:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Uhrenbacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[avocadostore]]></category>
		<category><![CDATA[Upspring]]></category>

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		<description><![CDATA[Avocado Store (http://avocadostore.de) ist eines der Projekte, die ich ausserhalb meiner Arbeit bei Qype mit anschiebe. Ich habe hier Geld reingesteckt, gleichzeitig arbeite ich hier auch mit. Mehr Hintergrund dazu hier im Interview bei Deutsche Startups. Die Essenz von Avocado Store: Avocado Store will eine Anlaufstelle sein für Alle, die sich bewußt sind, dass wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://avocadostore.de" target="_blank"><img class="alignnone size-full wp-image-364" title="Bildschirmfoto 2010-02-18 um 13.37.38" src="http://stephan-uhrenbacher.com/wp-content/uploads/2010/02/Bildschirmfoto-2010-02-18-um-13.37.38.png" alt="" width="230" height="95" /></a></p>
<p><a href="http://stephan-uhrenbacher.com/wp-content/uploads/2010/02/Bildschirmfoto-2010-02-18-um-13.37.38.png"></a>Avocado Store (<a href="http://avocadostore.de">http://avocadostore.de</a>) ist eines der Projekte, die ich ausserhalb meiner Arbeit bei <a href="http://qype.com" target="_blank">Qype</a> mit anschiebe. Ich habe hier Geld reingesteckt, gleichzeitig arbeite ich hier auch mit. <a href="http://www.deutsche-startups.de/2010/02/17/ich-habe-gerade-mit-oliver-samwer-ueber-einen-fernsehspot-auf-mtv-gesprochen-avocado-store-macher-stephan-uhrenbacher-im-interview/">Mehr Hintergrund dazu hier im Interview bei Deutsche Startups</a>.</p>
<p>Die Essenz von Avocado Store:</p>
<p>Avocado Store will eine Anlaufstelle sein für Alle, die sich bewußt sind, dass wir durch unseren Konsum nicht nur die Dinge im Kleinen verändern können, sondern dass wir durch Konsum auch Signale setzen, die auf Andere abstrahlen. Das sind viele Menschen, viel mehr als die früheren Ökos und später die Lohas. Es gibt eine Vielzahl von Produkten, die sinnvoller hergestellt werden, als die Produkte die wir alle kennen. Das reicht von der <a href="http://www.avocadostore.com/products/206-kurze-boxershorts-pants-to-poverty">Boxer Short</a> aus fair gehandelter Biobaumwolle bis zum Designer-Bürostuhl der wenn er kapputt ist, nach Cradle-to-Cradle Standard wieder zu einem neuen Bürostuhl gemacht werden kann. Die meisten Menschen wissen jedoch nicht, dass es diese Alternativen gibt, oder wo man die kaufen soll.</p>
<p>Wir bieten den vielen kleinen und großen Händlern für umweltfreundliche oder ökologisch sinnvolle Produkte eine Plattform mit der sie zum ersten Mal die Zielgruppe derjenigen erreicht, die sich für solche Produkte interessieren. Bislang sind diese Produkte entweder versteckt in herkömmlichen Versandhändlern oder eben nur vor Ort zu bekommen.</p>
<blockquote><p>Idealerweise helfen wir mit, die Nachfrage nach diesen Produkten so zu aggregieren, dass die Preise hierfür sinken können. Im Food-Bereich haben Firmen wie Allnatura bewiesen, dass das geht.</p></blockquote>
<p>Avocado Store wird die glaubwürdige Adresse für sinnvolle Produkte sein.</p>
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		<title>Cradle-to-Cradle Design</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 15:02:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Uhrenbacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[cradletocradle]]></category>
		<category><![CDATA[green]]></category>

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		<description><![CDATA[Kürzlich habe ich das Buch &#8220;Cradle-to-Cradle&#8221; gelesen, das international ein Bestseller ist. Brad Pitt wurde zitiert mit &#8220;eines der drei wichtigsten Bücher, die ich gelesen habe&#8221;. Michael Braungart tritt engagiert gegen die Verzichtsethik der deutschen Nachhaltigkeitsbewegung auf. Er setzt gegen das existierende Paradigma der Öko-Effizienz (&#8220;weniger Schadstoffe, weniger Ressourcen, weniger Menschen&#8221;) ein völlig neues Paradigma, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kürzlich habe ich das Buch &#8220;<a href="http://www.amazon.de/Cradle-Michael-Braungart/dp/0099535475/ref=sr_1_1?ie=UTF8&amp;s=books-intl-de&amp;qid=1254235810&amp;sr=8-1">Cradle-to-Cradl</a>e&#8221; gelesen, das international ein Bestseller ist. Brad Pitt wurde zitiert mit &#8220;eines der drei wichtigsten Bücher, die ich gelesen habe&#8221;.</p>
<p>Michael Braungart tritt engagiert gegen die Verzichtsethik der deutschen Nachhaltigkeitsbewegung auf. Er setzt gegen das existierende Paradigma der Öko-Effizienz (&#8220;weniger Schadstoffe, weniger Ressourcen, weniger Menschen&#8221;) ein völlig neues Paradigma, das der Öko-Effektivität:<strong> Gebraucht, produziert, aber die richtigen Dinge! </strong></p>
<p>Braungart tritt laufend öffentlich auf, provoziert gern.</p>
<p><object width="400" height="300"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=2362082&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=2362082&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="400" height="300"></embed></object>
<p><a href="http://vimeo.com/2362082">Michael Braungart: Why Less Bad Isn&#8217;t Better?</a> from <a href="http://vimeo.com/thedolectures">The DO Lectures</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Mir scheint, Michael Braungart ist international deutlich bekannter als in Deutschland. <strong>Mich beeindruckt besonders: Er tut was und redet nicht nur darüber.</strong> Und er weiss viel. Er hat Philips,Trigema, Unilever und Henry Miller beraten und mit ihnen Produkte entwickelt, die nicht nur weniger, sondern <strong>keine Schadstoffe </strong>enthalten. Flugzeugsitze, die man essen könnte, theoretisch zumindest. T-Shirts, die wirklich kompostierbar sind.</p>
<p>In der Taz findet sich ein<a title="taz" href="http://www.taz.de/1/zukunft/konsum/artikel/1/der-kluegste-mensch-den-seine-frau-kennt/" target="_blank"> sehr guter Beitrag über Braungart</a>. Hier kommen auch Kritiker zu Wort.</p>
<p>Man kann die Diskussion so zusammenfassen:</p>
<p>Weniger Schadstoffe sind besser als viele Schadstoffe, sagen die Nachhaltigkeits-Vertreter. Das geht Braungart nicht weit genug &#8211; ich finde &#8220;weniger Schadstoffe&#8221; dennoch einen richtigen Schritt auf dem Weg.</p>
<p>Braungart setzt dagegen: Mit etwas mehr Nachdenken gar keine Schadstoffe zu produzieren, sondern wirklich in Kreisläufen zu denken, und das ist meines Erachtens mehr als ein Utopie, sondern das einzig sinnvolle Ziel.</p>
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		<title>Entrepreneur Internship Program</title>
		<link>http://stephan-uhrenbacher.com/unternehmer-praktikanten-gesucht-entrepreneur-internship-program/194/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Jun 2009 07:46:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Uhrenbacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[entrepreneurship]]></category>
		<category><![CDATA[jobs]]></category>
		<category><![CDATA[Upspring]]></category>

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		<description><![CDATA[Es wird viel über Unternehmertum in Deutschland geredet, oder besser gesagt, den Mangel daran. Kürzlich war ich in Berlin auf einem Panel von Techcrunch auf dem neben der allfälligen Frage, &#8220;Wie komme ich an Venture Capital&#8221;, auch die Rede auf das Thema Unternehmertum kam. Markus Berger de Leon von Jamba war es, der das Thema [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird viel über Unternehmertum in Deutschland geredet, oder besser gesagt, den Mangel daran. Kürzlich war ich in Berlin auf einem Panel von Techcrunch auf dem neben der allfälligen Frage, &#8220;Wie komme ich an<br />
Venture Capital&#8221;, auch die Rede auf das Thema Unternehmertum kam.</p>
<p>Markus Berger de Leon von Jamba war es, der das Thema Praktikum aufbrachte. Praktikum ist ja spätestens seit der gleichnamigen Generation ein Schimpfwort. Aber Markus hat Recht: Die meisten erfolgreichen Gründer haben zuvor mindestens ein Praktikum im Startup Umfeld absolviert. Denn man kann lange an der Uni über Entrepreneurship lernen, es geht um unternehmerische Praxis. Während ich dankbar bin für die Management-Erfahrung, die ich durch ein paar Jahre im Konzern erworben habe, hätte es mich extrem weiter gebracht, wenn ich früher auch andere Unternehmer kennen gelernt hätte.</p>
<p><strong>Das Angebot: Entrepreneur Internship Program</strong></p>
<p>Wir bauen &#8211; wie im letzten Post angerissen &#8211; im Moment drei Startups auf. Jedes der Gründerteams (eines gibt es schon) wird schrittweise Personal aufbauen, aber in der ersten Phase geht es immer auch um um Marktforschung, Business Pläne, Geschäftspartner überzeugen, Web Seiten aufbauen, Produkttests, PR. Es wird Wachstum geben, Entscheidungen, Erfolge und Rückschläge. Dazu viel Detailarbeit. Alles, was zum Unternehmerleben dazu gehört. Im Moment können wir Menschen anbieten, in der spannendsten Phase eines Unternehmens dabei zu sein. Als Praktikant.</p>
<p>Standort ist Hamburg &#8211; und seit 9flats auch Berlin.</p>
<p><strong>Was muss man als Unternehmer lernen?</strong></p>
<p>Man muss als potentieller Gründer lernen, Risiken einzugehen. Im Wettbewerb zu bestehen, das heißt zu siegen, und das bedeutet auch kämpfen. Die Wachstumsschmerzen von Unternehmen zu erleben, ist was ganz anderes, als darüber zu lesen. Die Spannung zu erleben, ob der Kunde zusagt und die Freude über einen gewonnen Auftrag kann man nicht anders erfahren.  Der potentielle Gründer sollte auch sowas wie Durchhaltevermögen erwerben. Auch das geht besser im Praktikum als beim Lesen einer Biographie von Steve Jobs.</p>
<p><strong>Erfahrungswerte</strong></p>
<p>Wenn ich mich an die vielen Leute erinne, die ich als Praktikanten kennen lernte, gibt es eine auffällige Regel: Diejenigen, die Praktikanten in meiner Konzernzeit waren, gingen später als Angestellte in größere Unternehmen. Auch aus Startup-Praktikanten wurden oft Angestellte im selben Unternehmen. Aber überraschend viele Praktikanten und Mitarbeiter, die ich in den Startups kennen gelernt habe, wurden später irgendwann einmal Unternehmer.</p>
<p><strong>Voraussetzungen:</strong></p>
<p>Wir suchen Praktikanten, die mindestens 6 Monate dabei sein wollen.</p>
<p>Wir suchen Menschen, die was bewegen wollen. Mit Geschäftssinn. Menschen, die entscheiden wollen und können. Offen für Neues, im Team arbeiten, wollen. Sich schnell auf neue Situationen einstellen können.<br />
Durchhaltevermögen haben. Lernen wollen. Begeisterungsfähig sind.</p>
<ul>
<li>Studienfächer bevorzugt aus der wirtschaftlichen und technischen Umfeld</li>
<li>Bachelor Studenten, die maximal noch 1 Jahr bis zum Abschluss haben</li>
<li>Master-Studenten</li>
<li>Absolventen, deren Abschluss maximal 2 Jahre zurück liegt</li>
</ul>
<ul>
<li>Hohe Online Affinität</li>
<li>sehr gute akademische Leistungen</li>
<li>Unternehmergeist</li>
<li>hervorragende Englisch-Kenntnisse</li>
</ul>
<p><strong>Tipps zur Bewerbung bei uns </strong></p>
<ul>
<li>Nur bewerben, wenn Ihr die Kriterien oben wirklich erfüllt.</li>
<li>Nur bewerben, wenn das Praktikum in den nächsten 6 Monaten starten kann.</li>
<li>Engagement zeigen.</li>
<li>Nach der Bewerbungsmail erreichbar sein.</li>
<li>Die Email-Adresse für Bewerbungen ist mein Nachname bei googlemail.</li>
</ul>
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		<title>Zitat des Tages</title>
		<link>http://stephan-uhrenbacher.com/zitat-des-tages/49/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Jul 2008 13:24:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Uhrenbacher</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutsch]]></category>

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		<description><![CDATA[„Die Deutschen werden andere Autos fahren und anders wohnen, mehr Geld für Nahrungsmittel und die monatlichen Heizkosten ausgeben und härter arbeiten müssen,wenn sie ihren Lebensstandard halten wollen. Und vor allem: Sie müssen Energie sparen, bis es weh tut.&#8221; Der Spiegel, 7.7.2008]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Die Deutschen werden andere Autos fahren und anders wohnen, mehr Geld für Nahrungsmittel und die monatlichen Heizkosten ausgeben und härter arbeiten müssen,wenn sie ihren Lebensstandard halten wollen. Und vor allem: Sie müssen Energie sparen, bis es weh tut.&#8221;</strong></p>
<p>Der Spiegel, 7.7.2008</p>
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