12
Jan 12

Do less.

I am a master of the to do list.
I’ m quite good at getting stuff done.
Both in business and in private life.

I do even better with my long term goals:
Write them down, forget about them and
a couple of years later they are achieved.

I don’t mean this ironically.
It is a fact of my life and most people would envy
me for my ability to get stuff done.

A few of my friends are even better
at this game than me.
Entrepreneurs who are even more determined than me.
They achieve bigger goals, faster than me and
and then move on to the next one.

But recently I picked up on some strange signals that make me
want to get out of this game.I realised that while I felt
some contentment about achieving a lot,
my happiness did not increase with getting more accomplished.
One trigger was a simple statement,
picked up on twitter:

You are not your to do list.

    Later, over Christmas,
    I read a book with the rather blunt title “fuck it”.
    It’s  more refined message is, in my words:

    We attach so much meaning to so many things in life,
    that we become too attached. And we miss life on the way.

      Aterwards I discovered the fantastic blog
      of Leo Barbauta, http://zenhabits.net/.
      (My favourite  post)

      Leo writes about a lot of the  things that
      I’ve been doing for quite some time now.
      Getting fit, consume less.
      Our home is actually quite minimalist
      and I work a lot to keep my life simple.

      - Er, repeat that: I work a lot to keep my life simple.

      Phew. There I said it. There must be a better way to do this.
      I don’t want to work a lot to keep my life simple.

      Do less. Want less. Breathe.


      11
      May 11

      Neulich, im Bundestag

      Diesen Montag durfte ich als einer von vier Experten im Ausschuss Neue Medien des Bundestags einige meiner Thesen zum Thema Internet-Gründungen in Deutschland äussern.

      Bringt das was?
      Ich weiss es nicht. Was bei mir als politikmüdem Bürger jedenfalls was gebracht hat, ist ein gestiegenes Vertrauen in das Parlament als Institution, gerade in Zeiten in denen im Kanzleramt die Volksabstimmung über die gefühlte Stimmung wieder eingeführt wird. Im Parlament sitzen auch Leute, die Vieles hinterfragen. Und wer den Netzsperren-Wahn von Zensursula Von der Leyen oder die Hilflosigkeit der Regierung zu Streetview zu Recht Ausdruck ultimativer Ignoranz der Politik sieht: Es gibt auch Leute, die wissen wovon sie reden. Und wenn die nicht gerade im Wahlkampf sind, dann hören sie sogar zu. Eigentlich ein guter Anfang.
      Heute erschien jeweils im Blog der CDU-Fraktion und im Blog der SPD-Fraktion im Bundestag nochmal ein Blog-Beitrag von mir dazu. Mein Beitrag im SPD-Blog fasst meine Thesen zusammen. Bei der CDU liest sich das so.

      Weil es ganz lustig ist, und untypisch für mich, hier the Story behind the Story:
      1. Olaf Scholz
      Ole von Beust regierte noch in Hamburg, da kam Nico Lumma auf mich zu und fragte, ob ich nicht mal Lust hätte auf “ein Bier mit Olaf”, der sei nämlich ziemlich am Thema Internet-Wirtschaft interessiert.Dann kam der Hamburger Wahlkampf und aus dem Bier wurde ein fast einstündiges Gespräch mit dem zukünftigen Hamburger Bürgermeister vor rund 150 Leuten im Betahaus in Hamburg. Meine Kernthesen dabei: 1. Wir brauchen zentrale und günstigere Büros und mieten. 2. Die privaten (Fach-) Hochschulen liefern meiner Wahrnehmung nach viel mehr qualifizierte Absolventen als die Hamburger Uni. 3. Wir müssen hochqualifizierten Menschen aller Nationalitäten das Arbeiten in Deutschland erleichtern. 4. Wir brauchen weniger zielgerichtete Förderungen für die Musikindustrie, oder die Games-Branche. Statt zu fördern soll der Staat investieren. Herr Scholz hat mich in dem Gespräch beeindruckt. Nicht, dass er ganz meiner Meinung war. Aber er hat fast jeden Vorschlag reflektiert und bei vielen Themen hatte ich den Eindruck dass er im Geiste die Stellschrauben durchging, die man drehen muss, um etwas verändern.

      2. SPD-Fraktion
      Ich wurde daraufhin vom SPD-Abgeordneten Lars Klingbeil in eine SPD-Fraktionssitzung in den Bundestag eingeladen, zu der auch andere Wirtschaftsvertreter geladen waren. Ich hatte schon äusserlich einen gewissen Respekt vor der Institution des Parlaments – Das Paul-Löbbe-Haus liegt schliesslich gegenüber vom Bundeskanzleramt. Die Sitzung war nicht öffentlich, aber soviel kann ich sagen: Die Parlamentarier traten hier ganz anders auf, als ich es erwartet hatte. Es wurde unglaublich offen zugehört, sehr intelligent gefragt und die Diskussionskultur empfand ich auf sehr hohem Niveau. Vor allem hatte ich das Gefühl, dass die Arbeitsgruppe Netzpolitik in der SPD viel genauer an einigen Themen dran war, als ich sie bislang verfolgt hatte.

      3. SPD-Blog, CDU-Blog?
      Mitte April erhielt ich dann überraschend eine E-Mail vom Deutschen Bundestag, Unterausschuss Neue Medien mit einer Einladung zur öffentlichen Sitzung am 9.5., wieder im Paul-Löbbe-Haus. Kurz nach meiner Zusage erhielt ich dann die Anfrage von der CDU, dass ich ja von der SPD als Experte benannt sei, aber ob ich einen Gastbeitrag im CDU-Blog veröffentlichen möchte. Klar, gerne! – Nach dem Absenden meiner postiven Antwort klingelte 5 Minuten später mein Telefon und Herr Kollbeck der SPD wusste schon von der Aktion der CDU, und selbstverständlich verpflichtete ich mich auch für einen Beitrag auf dem SPD-Fraktionsblog. Irgendwie überparteilich…

      4. Bundestag
      In den Bundestag reinzukommen ist als Besucher gar nicht so einfach. Zu viele Schulklassen, an denen man sich nur vorbeidrängeln kann.
      Dann: Die Sitzungsräume im Paul-Löbbe-Haus sind schon beeindruckend. Super Akustik, draussen schenken die Grünen Suppe aus.
      Drin dann Vertreter aller Parteien. Zwei Moderatoren. Wobei die unterschiedliche Personenstärke auffiel: Mindestens vier Leute von der SPD, einschliesslich Brigitte Zypries; zwei Herren von der CDU/CSU, einer von der FDP, zwei Vertreter der Linken, eine Abgeordnete der Grünen.

      Vorab gab es schon einen ausgefuchsten Fragenkatalog und ich persönlich war beeindruckt vom Charakter der Veranstaltung. Hier waren Volksvertreter, die wirklich zuhören wollten und wissen wollten, wie die reale Welt so ist. Lediglich die Fragerunden war recht gewöhnungsbedürftig. Erst fragen alle Parteien reihum ihre Fragen, dann antworten die vier Experten in alphabetischer Reihenfolge.
      Der Charakter der Fragen waren recht unterschiedlich. Sehr kompetent wirkte Sebastian Blumenthal von der FDP als Vorsitzender, und sowieso die SPD, insbesondere Lars Klingbeil, die Vertreter der CDU schienen teilweise noch Themen wie Bürokratieabbau im Vordergrund zu haben – alle Experten waren sich aber einig, dass die GmbH nicht wirklich ein Hindernis für IT-Unternehmensgründungen in Deutschland ist. Johny Schulz von der FDP signalisierte Verständnis für meine These, dass wir Unis mehr zentralisieren müssen, um mehr Leute interdisziplinären an attraktiven Standorten zusammenzubringen. Selbst die freundliche Dame von den Linken wollte genau wissen, wie so eine Unternehmensfinanzierung zustande kommt, wenngleich sie mich etwas missverstanden hatte. Auf meine Kernthese, dass bei uns die Techniker und BWLer an den Unis nicht zusammenfinden, witzelte Frau Zypries sogar, dass hier ein Geschäftsmodell stecken könnte…


      23
      Feb 11

      9flats.com

      For the past couple of weeks we have worked in a distributed team in 9 different locations around the world. Have a look and enjoy.

      Later today we are going to reveal our secret headquarters…